Historie von EFI und EFI Bayern e.V.

Historie Bundesmodellprogramm

Details | efi-bayern/pic-michael/EFI Organisation.pngBayern war im Bundesmodellprogramm (2002-2006) mit 6 Standorten vertreten, mit Augsburg, Germering, Mühldorf, Nürnberg, Regensburg und Würzburg. In diesem Zeitraum wurden 167 Ältere zu seniorTrainerinnen fortgebildet.

Von 2007 bis 2009 führte das Staatsministerium die EFI seniorTrainer-Weiterbildung an 7 Standorten weiter: in Augsburg, Fürth, Ingolstadt, Memmingen, Nürnberg, Regensburg und Starnberg. In diesen Jahren wurden 160 seniorTrainerinnen und senior- Trainer ausgebildet.

In den darauf folgenden Jahren 2010 und 2011 wurden vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Integration bayernweit 30 Anlaufstellen gefördert, die die begonnene Entwicklung weiter in die Fläche tragen und verstetigen sollten. In diesem Zeitraum wurden 529 weitere seniorTrainerinnen qualifiziert, so dass sich nun die Gesamtzahl seit Beginn des Bundesmodellprogramms 2002 auf 856 seniorTrainerinnen erhöht hat.

Das Ministerium förderte das EFI-Programm in Bayern 2010 bis 2011 mit 10.000 € für Gewinnung, Schulung und Begleitung der seniorTrainerinnen nach Abschluss ihrer Weiterbildung je Jahr und Anlaufstelle.

Die EFI seniorTrainerinnen-Weiterbildung erfolgt nach dem im Modellprogramm entwickelten EFI-Curriculum plus Praktikumswochen. Die Auswahl neuer seniorTrainerinnen und deren Begleitung sollte über die örtlichen Anlaufstellen erfolgen. Aufgaben der Anlaufstellen waren demnach:
– Gewinnung der Freiwilligen
– Schulung der seniorTrainerinnen nach vorgegebenem Rahmencurriculum
– Begleitung und Vermittlung der seniorTrainerinnen
– Regionale Öffentlichkeitsarbeit
– Zusammenarbeit und Vernetzung mit weiteren Beteiligten

16. Mai 2017 Wolfgang Stodieck | Upd. 31. Aug. 2017

Neu: Die Landesarbeitsgemeinschaft EFI Bayern e.V.

Die im Jahr 2009 gegründete „Landesarbeitsgemeinschaft EFI Bayern e.V .“ unterstützt zudem den Ausbau des EFI-Konzeptes, bietet den qualifizierten seniorTrainerinnen Fachtagungen an, hilft den Anlaufstellen bei der Begleitung und fördert zudem die Netzwerkbildung sowie den Erfahrungsaustausch untereinander.

Die Förderung der Weiterbildung von seniorTrainerinnen wurde 2012 auf eine Regelförderung umgestellt. Das ist zwar der richtige Weg, gleichzeitig sank aber der Förderbetrag auf nur noch 1/10 des bis dahin üblichen Wertes. Damit war ein Fortgang der Weiterbildung im notwendigen Rahmen nicht mehr gewährleistet.

Um nicht zu riskieren, dass es zukünftig keine neuen seniorTrainerinnen mehr gibt, die wichtige Aufgaben in der Gesellschaft ehrenamtlich übernehmen können, beschloss EFI Bayern e.V. die Weiterbildung Interessierter älterer Menschen zu seniorTrainerinnen selber in die Hand zu nehmen. Dazu wurde die seniorTrainerin Akademie Bayern gegründet, die an zwei Orten in Bayern in jeweils mehreren Kursen im Jahr den seniorTrainerinnen-Nachwuchs weiterbilden sollte.

Dieses Angebot war zusätzlich zu den Kursen gedacht, die von den Anlaufstellen selber durchgeführt worden sind. In der Tat waren jedoch nur noch drei Anlaufstellen in den kommenden Jahren bereit, seniorTrainerinnen weiterzubilden. Es waren dies Landsberg/Lech, Dachau und Ingolstadt. Alle anderen übermittelten ihre Kandidaten an EFI Bayern zur Weiterbildung in Scheinfeld für Nordbayern und in Freising für den Süden.

Von 2012 bis Ende 2014 wurden dort knapp 200 neue seniorTrainerinnen weitergebildet, die dann in ihren Heimatgemeinden zum Einsatz kamen und erfolgreich tätig sind. Damit ist die Zahl der seniorTrainerinnen in Bayern insgesamt auf etwa 1100 gestiegen.

Um auf Dauer die Weiterbildung älterer Menschen zur Übernahme von Aufgaben im Bürgerschaftlichen Engagement sicher zu stellen, sollte das Projekt auch auf Wunsch von EFI Bayern e.V. in hauptamtliche Strukturen überführt werden. Ende 2014 übernahm daher die vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gegründete Seniorenakademie Bayern diese Aufgabe.

Die pme Akademie gGmbH hatte den Auftrag erhalten, diese neue Bildungseinrichtung als Träger zu führen und mit Leben zu füllen. Sie übernahm gleichzeitig zur Aufgabe seniorTrainerinnen weiterzubilden auch Bildungsaufgaben für andere Senioreneinrichtungen in Bayern, wie der LSVB und der BAG Wohnungsanpassung.

Es wird weiterhin zentral in Scheinfeld und Freising nach dem früheren EFI Curriculum unterrichtet, allerdings mit der verkürzten Stundenzahl von nur 35 Stunden. Es finden auch nur noch drei Kurse im Jahr statt, zwei im Süden und einer im Norden. Im nächsten Jahr ist das dann umgekehrt.

EFI Bayern hat den Übergang von der früheren seniorTrainerin Akademie Bayern auf die Seniorenakademie Bayern tatkräftig unterstützt und konzentriert sich jetzt verstärkt auf die Betreuung der fertigen seniorTrainerinnen nach Abschluss ihrer Weiterbildung gemeinsam mit den Anlaufstellen, plant Aufbaukurse für die Fortbildung der seniorTrainerinnen und bietet auch zukünftig Fachtagungen und Seminare an.

21. Juni 2017 Wolfgang Stodieck | Upd. 21. Juni 2017





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